Dr. Helmut W. Pesch


Helmut W. Pesch studierte Anglistik, Kunstgeschichte und klassische Archäologie an der Universität zu Köln und der University of Glasgow. 1981 promovierte er zum Dr. phil. mit der ersten deutschsprachigen Dissertation über die Theorie und Geschichte der Fantasy-Literatur, für die er mit dem Deutschen Fantasy Preis ausgezeichnet wurde. Nach einer Zeit als Wiss. Mitarbeiter an der Universität zu Köln war er bis 2015 bei Bastei Lübbe als Redakteur, Lektor und Programmleiter im Zeitschriften- und Buchverlag sowie im Bereich digitale Medien tätig. Als Autor wurde er vor allem mit seinen Büchern über Tolkiens Kunstsprachen wie „Das große Elbisch-Buch“ bekannt. Er hat außerdem selbst mehrere Fantasy-Romane geschrieben und sich auch als Illustrator und Kartograf für Fantasy und historische Romane betätigt. Darüber hinaus hat er zahlreiche Bücher ins Deutsche übersetzt, darunter Tom Shippeys „Der Weg nach Mittelerde“ und (als Mitübersetzer) J. R. R. Tolkiens „Die Kinder Húrins“ und „Beren und Lúthien“. 2016 war er Ehrengast auf dem Tolkien-Thing der Deutschen Tolkiengesellschaft.